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Website-Checkliste

Website-Checkliste – 12 Punkte, um deine WordPress-Website 2024 sicher und aktuell zu halten

Die Pflege deiner WordPress-Website kannst du dir wie einen Wohnungs-Putz vorstellen – einige Dinge sind regelmäßig fällig, andere kommen nur gelegentlich auf die Liste. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du deine Website sicher und aktuell hältst, ohne dich davon überfordert zu fühlen. Meine Website-Checkliste hilft dir, sowohl die regelmäßig anfallenden Schritte, als auch diejenigen, die nur ein- oder zweimal im Jahr anstehen, nicht zu vergessen.

Dieser Beitrag enthält Werbelinks von Anbietern, die ich selbst gerne nutze. Diese sind mit einem * markiert. Wenn du über einen solchen Link kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich dir überlassen.

Inhalt

Website-Checkliste – wöchentliche Aufgaben

✅ Website sichern 👉 Automatisierung einrichten

Richte dir dafür am besten das Plugin UpdraftPlus so ein, dass es in regelmäßigen Abständen automatisch eine Sicherung von deiner Website macht und diese in einer Cloud abspeichert. Ich empfehle dir dafür, Google Drive oder Dropbox zu verwenden, weil du das Plugin so sogar kostenlos nutzen kannst.

In einem kurzen Video zeige ich dir, wie du UpdraftPlus einrichtest, so dass es deine Website automatisch sichert.

Falls das Video bei dir nicht angezeigt wird, kannst du es über diesen Link öffnen:
https://youtu.be/G7iKhi4R2r8

Website-Checkliste – monatliche Aufgaben

✅ Plugins, Themes und WordPress-Version aktualisieren

Regelmäßige Aktualisierungen sind wirklich wichtig, um Sicherheitslücken zu schließen.

Bevor du mit der Aktualisierung startest, mach unbedingt eine manuelle Sicherung mit UpdraftPlus. Dazu gehst du zu » UpdraftPlus » Sicherung/Wiederherstellen und klickst den Button jetzt sichern.

Falls mal ein Update fehlerhaft ist, kannst du so auf deine Sicherung zurückgreifen. Das ist zwar selten der Fall, aber wenn es dich trifft, wirst du dich sehr freuen, dass du direkt davor eine Sicherung gemacht hast.

Wenn die Sicherung erfolgreich war, kannst du deine Plugins, Themes und die WordPress-Version aktualisieren. In diesem Video zeige ich dir, worauf du dabei achten solltest, da gibt es nämlich doch ein paar Dinge:

Falls das Video bei dir nicht angezeigt wird, kannst du es über diesen Link öffnen:
https://youtu.be/6d2DVtQmNH8

Lege dir am besten in deinem Kalender oder Projektmanagement-Tool eine wöchentliche oder monatliche Aufgabe an und speichere dir dort dieses Video gemeinsam mit meiner Checkliste zur WordPress-Aktualisierung ab. So vergisst du nicht, deine Website regelmäßig zu aktualisieren und hast auch eine genaue Anleitung, wie’s gemacht wird.

✅ Darstellung deiner Mobilversion testen

Die eigene Website haben wir meist nur am Desktop geöffnet, um sie zu bearbeiten. Dabei ist es wichtig, zu sehen, ob sie in der Mobilversion richtig dargestellt wird. Also schau dir deine Website regelmäßig am Smartphone an.

Ich hab mir den Link zu meiner Website mittlerweile auf meinem Startbildschirm abgespeichert, um sie schnell aufrufen zu können. Vielleicht magst du das jetzt auch gleich machen.

✅ Gültigkeit deines SSL-Zertifikats prüfen

Das ist eine Aufgabe, die so nebenher mitgeht. Denn, sobald du deine Website ansiehst, merkst du direkt, falls das SSL-Zertifikat nicht mehr gültig ist. Denn dann wird dir in deinem Browser angezeigt, dass die Verbindung nicht sicher ist.

Je nachdem, welchen Browser du verwendest, kann das unterschiedlich aussehen. Hier ein Beispiel, wie es im Browser von Microsoft aussieht.

So sieht es aus, wenn eine Website über kein gültiges SSL-Zertifikat verfügt.
So sollte es aussehen.

Ist dein SSL-Zertifikat ungültig oder nicht vorhanden, kann das Besucher*innen abschrecken, weil sie die Meldung erhalten, dass die Verbindung unsicher ist.

Website-Checkliste – bei Bedarf

✅ Inhalte aktuell halten

Du hast ein neues Angebot? Neue Preise? Eine neue Adresse? …
Kommuniziere all das auf deiner Website. Denn deine Website ist dazu da, damit sich Besucher*innen hier über dich und deine aktuellen Angebote informieren können. Übrigens profitiert auch dein Ranking in Suchmaschinen davon, wenn du deine Inhalte aktuell hältst.

Vergiss nicht, auch deine Blogbeiträge, Social Media-Links und andere Links, auf die du verweist, aktuell zu halten. Sehr häufig wird vergessen, die Social Media-Buttons anzupassen, zum Beispiel nachdem der Profilnamen geändert wurde.

Nachdem du Inhalte aktualisiert hast, solltest du noch deinen Cache leeren, wenn du ein Caching-Plugin nutzt. Sonst ist es möglich, dass Besucher*innen weiterhin die alte Version deiner Website angezeigt wird.

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Website-Checkliste – vierteljährliche Aufgaben

✅ nicht benötigte Plugins deinstallieren & löschen

Gibt es Plugins, die du nicht mehr brauchst? Zum Beispiel ein Plugin für den Wartungsmodus, den du vor der Veröffentlichung deiner Website deaktiviert hattest? Ein Tabellen-Plugin, das du nie verwendet hast, weil es viel zu kompliziert ist? Oder vielleicht ein Plugin für Kontaktformulare, das du nicht mehr brauchst, weil zu du Elementor Pro gewechselt hast?

Zu viele Plugins können deine Website langsamer machen. Also schau dir deine installierten Plugins durch. Du findest sie in deinem WordPress-Dashboard übersichtlich aufgereiht unter » Plugins » Installierte Plugins.

✅ Website-Geschwindigkeit testen

Um herauszufinden, ob deine Website schnell oder (zu) langsam lädt, empfehle ich dir das kostenlose Tool PageSpeed Insights. Öffne das Tool in deinem Browser, gib in die Leiste ganz oben den Link zu deiner Website ein und klicke auf „Analysieren“.

Nach ein paar Minuten bekommst du das Ergebnis.

Hier kannst du unter der Zeile, in der du deine Website-Adresse eingefügt hast, auch zwischen Desktop & Mobil wechseln.

Auswertung der Ergebnisse:

Für den Desktop sind Ergebnisse über 80 (sehr) gut. Zwischen einem Wert von 60 und 80 solltest, du bei Gelegenheit mal etwas anpassen. Bei einem Ergebnis unter 60 empfehle ich dir, dich unbedingt um die Ladezeit deiner Website zu kümmern.

Für Mobilgeräte hast du bereits mit einem Wert von über 70 ein gutes Ergebnis. Bei einem Ergebnis zwischen 50 und 70 solltest du bei Gelegenheit Anpassungen vornehmen. Und unter 50 solltest du unbedingt etwas an deiner Website verändern.

Ein häufiger Grund für lange Ladezeiten sind große Bilddateien. Optimiere die Bildgröße vor dem Hochladen. Es gibt aber auch noch viele andere Gründe…

Ich unterstütze dich gerne dabei, herauszufinden, warum deine Website langsam lädt und sie schneller zu machen. Buch dir dazu gerne 90 Minuten Website-Hilfe oder schreib mir einfach eine Mail an hallo@anitaschwarz.com.

Dazu musst du zum Glück nicht jeden Link einzeln anklicken und testen, sondern du kannst ein Plugin, wie zum Beispiel „Broken Link Checker“ nutzen. Damit kannst du direkt nicht funktionierende Links entfernen oder bearbeiten.

✅ 404-Monitor auswerten, wenn vorhanden

Deine Besucher*innen werden auf eine 404-Fehler-Seite weitergeleitet, wenn sie einen Link eingeben, der auf deiner Website nicht (mehr) existiert. Ein 404-Monitor zeigt dir diese Links an, sodass du für fehlerhafte Links Weiterleitungen einrichten kannst.

Ich nutze dafür mein SEO-Tool Rank Math, das sowohl einen 404-Monitor bietet als auch eine Funktion, um direkt eine Weiterleitung einzurichten.

Website-Checkliste – jährliche Aufgaben

Überprüfe und aktualisiere die Jahreszahl im Copyright-Vermerk in deinem Footer. Falls du verschiedene Fußzeilen verwendest, vergiss nicht, alle auf den neuesten Stand zu bringen.

Zusatz-Tipp für Elementor Pro:

Mit Elementor Pro kannst du einrichten, dass automatisch die aktuelle Jahreszahl angezeigt wird. So brauchst du nicht mehr daran zu denken. In einem kurzen Video zeige ich dir, wie du das einfach einrichtest.

Falls das Video bei dir nicht angezeigt wird, kannst du es über diesen Link öffnen:
https://youtu.be/TJqfJEEK9fQ

✅ Datenschutzerklärung überprüfen

Ja, ich weiß… Datenschutz ist auch nicht mein liebstes Thema, aber zur Website gehört es einfach dazu. Also prüfe bitte mindestens einmal pro Jahr, ob deine Datenschutzerklärung noch aktuell ist.

Nutze dazu die folgenden Fragen:

  • Hast du den Hosting-Anbieter oder dein Cookie-Banner-Tool gewechselt?

  • Hat sich deine Adresse geändert?
    Falls ja, dann aktualisiere sie in der Datenschutzerklärung und auch im Impressum.

  • Hast du begonnen, eine der folgenden Funktionen zu nutzen?
    Oder einen deiner Anbieter gewechselt?
    • Newsletter
    • Terminbuchungs-Tool
    • Umfrage-Tool
    • Videokonferenz
    • oder ein anderes Tool

  • Hast du deine Website um eine der folgenden Funktionen erweitert?
    • Analyse-Tool, das Cookies setzt (ich verwende Independent Analytics, das setzt keine Cookies)
    • Blog mit Kommentarfunktion
    • Facebook-Pixel
    • Google Maps
    • Online Shop
    • Pinterest
    • Podcast-Player
    • Teilen-Buttons
    • VG Wort
    • Videos

  • Oder hast du aufgehört, eine Funktion zu nutzen, die du noch in deiner Datenschutzerklärung angeführt hast?

Falls du eine neue Funktion oder einen neuen Anbieter nutzt, solltest du deine Datenschutzerklärung aktualisieren. Dafür kannst du zum Beispiel den Datenschutzgenerator von eRecht24 nutzen.

Viele Texte sind nur in der kostenpflichtigen Version enthalten. Du musst übrigens nicht zwingend ein Jahresabo abschließen, sondern kannst auch ein monatliches Abo abschließen und dieses nach der Erstellung deiner Datenschutzerklärung wieder kündigen.
Quelle: https://www.e-recht24.de/erecht24-premium-kuendigen.html

Wenn du dich entscheidest, die ein Monats- oder Jahresabo bei eRecht24 abzuschließen, freue ich mich, wenn du diesen Link nutzt: https://anitaschwarz.com/tools-erecht24*

✅ nicht mehr benötigte Benutzerrollen löschen

Prüfe, wie viele Administrator-Rollen auf deiner Website angelegt sind. Gehe dazu im WordPress-Dashboard auf den Menüpunkt „Benutzer“. In der Spalte „Rolle“ findest du die jeweiligen Berechtigungen.

Optimalerweise verfügt deine Website nur über eine Administrator-Berechtigung. Jede weitere Administrator-Rolle erhöht die Angriffsfläche für Hacker. Vergib diese Berechtigung nur Menschen oder Unternehmen, denen du vertraust. Administratoren können, so wie du, nämlich wirklich alles auf dieser Seite ansehen, bearbeiten und auch löschen.

Wenn es auf deiner Website mehr als eine Administrator-Rolle gibt,…
dann frage dich, ob die anderen noch notwendig sind.

👉 Wird das Benutzer-Profil erst in mehreren Wochen oder Monaten wieder gebraucht, dann ändere die Rolle, in dem du unter dem jeweiligen Benutzernamen auf „Bearbeiten“ klickst.

Scrolle etwas nach unten bis zum Feld „Rolle“ und wähle im Dropdown-Menü eine andere Rolle aus.

Wähle hier eine Rolle mit weniger Berechtigungen aus. Auf die gleiche Art und Weise kannst du später die Rolle auch wieder zurück ändern.

👉 Wird das Benutzer-Profil nicht mehr benötigt, dann lösche es komplett. Klicke dazu unter dem Benutzernamen auf „Löschen“. Und bestätige, dass du das Profil wirklich löschen möchtest.

Checkliste zum Kopieren

Hier bekommst du von mir eine übersichtliche Checkliste zum Kopieren, die dir hilft, deine Website aktuell und sicher zu halten.

wöchentliche Aufgaben
O Website sichern – richte dafür am besten eine Automatisierung ein

monatliche Aufgaben
O Plugins, Themes und WordPress-Version aktualisieren
O Darstellung deiner Mobilversion testen
O Gültigkeit deines SSL-Zertifikats prüfen

bei Bedarf
O Inhalte aktuell halten

vierteljährliche Aufgaben
O nicht benötigte Plugins deinstallieren & löschen
O Website-Geschwindigkeit testen
O Links testen und evtl. aktualisieren
O 404-Monitor auswerten, wenn vorhanden

jährliche Aufgaben
O Copyright-Datum aktualisieren
O Datenschutzerklärung überprüfen
O nicht mehr benötigte Benutzerrollen löschen

Fazit:

Die Pflege deiner WordPress-Website mag auf den ersten Blick herausfordernd wirken, aber mit diesen einfachen Schritten werden regelmäßige Aufgaben zur Routine und für die weniger häufigen hast du eine praktische Checkliste an der Hand.

So machst du deine Website nicht nur für deine Besucher*innen attraktiver, sondern hältst sie auch sicher und stets auf dem neuesten Stand.

Wenn du Lust hast, gemeinsam mit anderen Frauen an deiner Website zu arbeiten, schau doch beim nächsten Website-CoWorking vorbei! Dort kannst du mich direkt um Hilfe bitten, wenn dir ein Schritt unklar ist. Hier findest du alle Termine und kannst dich direkt anmelden.

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Hi, ich bin Anita.

Webdesignerin & Websitetrainerin für Frauen, die Veränderung auf dieser Welt bewirken wollen. 

Wünscht du dir eine Website, die deine Besucher:innen schon beim ersten Klick erkennen lässt, wofür du stehst? Gleichzeitig willst du dich nicht abhängig machen, sondern jederzeit selbst Änderungen an deiner Website vornehmen können?

Auf meinem Blog dreht sich alles darum, wie du deine Website erstellst, bearbeitest und optimierst. Schreib mir gerne, wenn du dir einen Beitrag zu einem bestimmten Thema wünscht.

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