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Texte für Webseiten: 7 geniale Tipps, um Besucher*innen zu begeistern

Puuh… welche Worte wähle ich in meiner Einleitung, um den Gastbeitrag einer Texterin einzuleiten. Ich hab einige Bücher über’s Texten gelesen, aber so richtig sicher fühle ich mich beim Schreiben trotzdem nicht. Umso mehr freue ich mich, dass Katharina diesen Part auf meinem Blog übernimmt und ihre Tipps teilt, um Texte für Webseiten zu schreiben, die Besucher*innen im Gedächtnis bleiben.

Inhalt

Vegan geworden bin ich über Nacht.

Dank einer 30-Tage-Challenge eines mittlerweile nicht mehr so gefragten Vegan-Kochs …

Komischerweise fiel mir der Umstieg nicht schwer, obwohl ich vorher Allesesserin war.

Denn ich habe festgestellt:

Ich habe tonnenweise Energie!

Keine ständigen Erkältungen mehr, keine Blasenentzündungen.

Stattdessen: schöne, gesunde Nägel, eine schönere Haut.

Warum erzähle ich dir das, wo es doch um Texte für Webseiten geht?

Dazu komme ich gleich.

Erst mal möchte ich sagen:

Wir Menschen lieben Geschichten.

An Zahlen und Fakten können wir uns nicht so gut erinnern wir an richtig gute Storys.

Weil wir uns Szenen besser vorstellen können als abstrakte Zahlen.

Weil Geschichten Emotionen wecken.

Uns berühren.

Und damit kommen wir zur Auflösung:

Geschichten lesen sich spannender als die Feststellung, dass die richtigen Worte auf deiner Webseite Besucher*innen informieren und fesseln.

Und sie helfen dir, eine tiefere Verbindung zu deinen Leser*innen herzustellen.

Kurzum:

Storytelling hilft dir, beeindruckende Website-Texte zu schreiben.

Bevor wir zu den 5 Tipps kommen, ist eines aber noch wichtig …

Was du wissen solltest, bevor du deine Website-Texte schreibst

Ich liebe Barfußschuhe.

Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in einem Café – mit einem Paar Leguanos an den Füßen.

Sie wurden nicht in Asien, sondern in Deutschland hergestellt.

Und ich habe, seit ich sie trage, keine Schmerzen oder Blasen an den Füßen.

Was hat das mit Texten für Webseiten zu tun?

Schau:

Jemand, der gern in High Heels durchs Leben läuft, gehört nicht zwingend zur Zielgruppe von Leguano.

Das sind eher Menschen, die es sportlich und funktional mögen.

Und so richten sich die Produktbeschreibungen und Blogtexte auf der Webseite von Leguano an genau diese Menschen.

Bevor du also Texte für deine Webseiten schreibst, solltest du wissen, für wen du schreibst.

Frage dich:

  • Wer besucht meine Webseite?
  • Welche Probleme oder Bedürfnisse haben meine Besucher*innen?
  • Nach welcher Lösung suchen sie?

Wenn du als vegane Ernährungsberaterin arbeitest, sind deine Leser*innen wahrscheinlich an gesunden pflanzlichen Rezepten interessiert.

Und an einer Ernährungsberatung.

Aber eine 40-jährige Mutter von drei Kindern hat eine andere Ausgangslage als ein 20-jähriger Student, der bei seinen Eltern lebt.

Deswegen ist es wichtig, dass du deine Zielgruppe kennst.

So kannst du gezielt die Menschen ansprechen, mit denen du am liebsten zusammenarbeiten willst.

Deine Leser*innen sollten das Gefühl haben, dass du genau für sie schreibst.

Damit schaffst du eine Vertrauensbasis.

Und die ist wichtig.

Wenn deine Besucher*innen spüren, dass du sie verstehst, sind sie eher bereit, sich auf deine Tipps einzulassen und deine Beratung zu buchen.

Nun aber …

7 Tipps, um Texte für Webseiten zu schreiben, die im Gedächtnis bleiben

1. Schreib klar und konkret

Welcher Satz spricht dich eher an?

1. Ich bin eine erfahrene Mentaltrainerin mit einem breiten Hintergrund in psychologischer Beratung und Coaching und helfe dir, deine mentale Stärke zu entwickeln und deine Ziele zu erreichen.

2. Mit meinen Atemtechniken findest du nach 10 Minuten innere Ruhe.

    Wenn du deine Website-Texte schreibst, solltest du dich kurzfassen.

    • Keine langen Sätze.
    • Kein Fachjargon.
    • Einfache Sprache.
    • Konkrete Angaben.

    Warum?

    Komplizierte Sätze und Formulierungen verwässern deine Botschaft.

    Kompakte Website-Texte und konkrete Angaben holen Leser*innen hingegen genau dort ab, wo sie stehen.

    Und lassen sie nicht mehr los.

    2. Achte auf einen roten Faden

    „Mein Albtraum ist wahr geworden. Ich stecke in einem Maisfeld fest, Bro.“

    Der Mann wollte eigentlich nur ein Paket ausliefern.

    Er folgte den Anweisungen seines Navis – und strandete im Matsch.

    Die Geschichte des Paketboten ging viral.

    Und warum erzähle ich sie dir?

    Der rote Faden beim Schreiben funktioniert wie ein Navigationssystem.

    Er hilft, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und führt Leser*innen sicher durch den Text.

    Wenn du einfach drauflosschreibst, kann es passieren, dass du abschweifst und von einem Thema zum anderen springst.

    Wenn dir deine Website-Besucher*innen nicht folgen können oder verwirrt sind, sind sie weg.

    Auch wenn deine Dienstleistung oder dein Produkt genial ist.

    Deshalb:

    Hab ein Auge auf den roten Faden und darauf, dass du mit den Texten für deine Webseiten ein angenehmes Erlebnis schaffst.

    Wie das geht?

    • Beherzige eine logische Abfolge deiner Worte und Sätze.
    • Schaffe klare Übergänge. Am besten ergibt sich ein Satz aus dem vorhergehenden.
    • Bleibe bei deinem Thema.
    • Sorge dafür, dass die einzelnen Abschnitte für sich und als Ganzes nachvollziehbar sind.
    • Achte auf eine einheitliche Sprache.

    3. Behalte deine Zielgruppe im Blick

    „Willkommen auf meiner Website. Ich habe diese und jene Aus- und Weiterbildungen und biete das an.“

    So etwas lese ich online ganz oft.

    Viele Selbstständige vergessen, dass es in den Texten für ihre Webseiten nicht darum geht, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen.

    Sondern die potenziellen Kund*innen.

    Natürlich hast du ganz wunderbare Eigenschaften und sehr viel Expertise.

    Aber auf deiner Seite geht es in erster Linie nicht um dich, sondern darum, was du für deine Zielgruppe tun kannst.

    Warum dir deine Besucher*innen vertrauen sollten.

    Was heißt das nun für dich?

    • Versetze dich in deren Situation und schreib empathisch.
    • Sprich die Bedürfnisse und Herausforderungen deiner Zielgruppe an.
    • Richte dich direkt an deine Besucher*innen und wähle Du-Formulierungen.
    • Liste auf deiner „Über mich“-Seite nicht nur deine Qualifikationen auf, sondern erkläre, was deine Zielgruppe davon hat. Sprich: Wie kannst du mit all deinen Gaben und deinem Können das Leben deiner potenziellen Kund*innen verbessern?

    4. Schildere den Nutzen deines Angebots

    Du bist nicht nur Naturfotografin.

    Dank dir können andere eine tiefere Verbindung zur Natur herstellen.

    Sie können die Schönheit der Natur (wieder) schätzen lernen.

    Warum solltest du das auf deiner Website sagen?

    Weil du so das Interesse deiner Besucher*innen weckst.

    Weil du sie so davon überzeugst, dass deine Dienstleistung oder dein Produkt genau richtig für sie ist.

    5 Fragen, um den Nutzen deines Angebots herauszuschälen

    Du hast dich mit deiner Zielgruppe beschäftigt.

    Du weißt, für wen dein Angebot ist.

    Überlege nun:

    1. Was bereitet deinen potenziellen Kund*innen schlaflose Nächte? Worüber machen sie sich Sorgen?
    2. Was können andere dank deiner Arbeit erreichen?
    3. Was sind die Vorteile deines Angebots, deiner Lösung?
    4. Welchen zusätzlichen Mehrwert bietet dein Angebot?
    5. Wie würde sich das Leben deiner Zielgruppe während oder nach eurer Zusammenarbeit emotional verändern?

    Eine Yoga-Lehrerin bietet zum Beispiel nicht nur Kurse an, damit die Fitness der Teilnehmer besser wird.

    Sie ermöglicht es ihnen auch, geistige Balance zu finden.

    Sie schafft einen Raum für Achtsamkeit.

    Und das heißt:

    Wer Yoga übt, respektiert sich selbst und seinen Körper.

    Er wird mitfühlender und findet endlich die innere Ruhe, nach der er sich lange gesehnt hat.

    5. Veröffentliche Erfolgsgeschichten

    Ein Kleid aus recycelten Plastikflaschen.

    Das hatte Emma Watson 2016 auf einer Benefizveranstaltung an.

    Die Schauspielerin achtet darauf, dass ihre Kleidung – auch die, die sie in ihren Filmen trägt – nachhaltig produziert wurde.

    Und schafft damit ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit.

    Was möchte ich dir damit sagen?

    Wir Menschen neigen dazu, uns am Verhalten und an den Meinungen anderer zu orientieren.

    Wenn wir hören, wie eine Person, die wir schätzen, von einem bestimmten Produkt schwärmt, sind wir eher geneigt, es ebenfalls zu kaufen.

    Für die Texte auf deiner Webseite heißt das:

    • Erwähne, wie du anderen Menschen geholfen hast.
    • Erzähle Geschichten zufriedener Kund*innen.
    • Erfolgsgeschichten zeigen, dass deine Methode funktioniert.

    Das schafft Vertrauen.

    6. Verwende die richtigen Keywords

    Sie hilft Mamas, im Alltag entspannter zu sein.

    Ihre wunderschöne Startseite ist zugeschnitten auf ihre Zielgruppe.

    Aber nicht optimiert für Google.

    Und wird online nicht gefunden.

    Damit dir das nicht passiert, solltest du dich um SEO kümmern.

    Heißt:

    • Verwende relevante Keywords in den Texten für deine Webseiten. Lass sie natürlich einfließen; der Text sollte sich immer noch natürlich und flüssig lesen.
    • Optimiere den SEO-Titel und die Meta-Beschreibung – auch darin sollte dein Hauptkeyword stecken.
    • Verbessere, wenn nötig, die Ladezeit deiner Website.
    • Halte deine Seite aktuell.
    • Schreib regelmäßig suchmaschinenoptimierte Blogbeiträge zu Themen, die deine Zielgruppe interessieren.

    Möchtest du mehr zu diesem Thema wissen?

    Dann hol dir mein kostenloses E-Book „5 Schritte, um die richtigen Keywords zu finden„.

    7. Sag Besucher*innen, was sie tun sollen

    „Los! Schneller“

    Die Frauen im Spinning-Kurs strampeln und schwitzen.

    Aber als die Trainerin sie anfeuert, noch schneller zu treten, geben alle noch mehr Gas.

    Wenn es um Texte für Webseiten geht, musst du wie in diesem Beispiel die Führung übernehmen.

    Du solltest deinen Besucher*innen sagen, was sie tun sollen.

    Deinen Newsletter abonnieren.

    Dich kontaktieren.

    Wenn du klar sagst, was du möchtest, gibt es zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass deine Besucher*innen deinem Aufruf folgen.

    Wenn du auf einen Call-to-Action (CTA) verzichtest, überlässt du Interessent*innen sich selbst.

    Sie fühlen sich verloren – und klicken im Browser-Fenster auf das X.

    Natürlich werden nicht alle Besucher*innen deinem Aufruf folgen.

    Aber zumindest haben sie die Wahl.

    Denk daran, dass ein guter CTA kurz und prägnant sein sollte.

    Er sollte Besucher*innen direkt ansprechen und gut sichtbar sein.

    Etwa so:

    Texte für Webseiten: Fazit

    Mit diesen 7 Tipps hast du einen Fahrplan, um gute Texte für deine Webseiten zu schreiben.

    Was noch wichtig ist:

    • Achte auf eine übersichtliche Darstellung:
      Lockere den Text durch Zwischenüberschriften und (passende) Bilder auf.
    • Schreib so, wie du sprichst.
      Das macht deinen Text natürlich und dich sympathisch für die richtigen Menschen.
    • Bearbeite deine Texte und lies sie mehrmals, bevor du sie veröffentlichst.
      Du kannst auch Freunde oder Verwandte darum bitten.

    Wenn du deine Zielgruppe im Blick behältst, …

    Wenn du klar, auf den Punkt und einfühlsam schreibst, …

    Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck.

    Ich wünsche dir viel Spaß beim Schreiben!

    Alles Liebe
    Katharina

    Über Katharina
    Katharina ist SEO-Texterin und Lektorin. Sie mag gute Geschichten – auch in Blogbeiträgen und Texten für Webseiten.

    Website: richtiggutetexte.de

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    Hi, ich bin Anita.

    Webdesignerin & Websitetrainerin für Frauen, die Veränderung auf dieser Welt bewirken wollen. 

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