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In 7 Schritten die eigene WordPress-Website einrichten

In 7 Schritten die eigene WordPress Website einrichten + kostenlose Checkliste

Deine Entscheidung steht, du willst deine WordPress Website starten. Damit hast du eine sehr gute Wahl getroffen. Weil ich weiß, dass WordPress vor allem am Beginn überfordern kann, zeige ich dir hier Schritt für Schritt, wie du mit WordPress startest.

Ganz unten findest du auch noch eine Checkliste, die du dir kostenlos herunterladen kannst. So vergisst du keinen wichtigen Schritt.

Falls du dir noch nicht ganz sicher bist, ob du mit WordPress starten sollst, empfehle ich dir, erst noch diese beiden Beiträge zu lesen:

Dieser Beitrag enthält Werbelinks von Anbietern, die ich selbst gerne nutze. Diese sind mit einem * markiert. Wenn du über einen solchen Link kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich dir überlassen.

Inhalt

Los geht’s mit der Einrichtung:

Schritt 1: Die Wahl der richtigen Domain

Entscheide dich, ob du deine Domain für deinen Namen oder einen Markennamen einrichten möchtest. Ich habe mich bei der Wahl meiner Domain bewusst für meinen Namen entschieden. Das ermöglicht mir, dass ich mein Angebot ändern kann, ohne zu befürchten, dass der Name nicht mehr passen könnte. Das ist vor allem für Menschen mit vielen Interessen empfehlenswert.

Wenn du weißt, dass du ganz klar bei einem Thema bleibst, dann kannst du auch einen Namen wählen, der zu deinen Angeboten passt.

Wir unterscheiden:

Haupt-Domain

Für deine Website brauchst du eine Hauptdomain. Auf dieser installierst du später WordPress und richtest deine Website ein. Für diese Domain brauchst du also auch Speicherplatz, diesen bekommst du bei einem Hosting-Anbieter.

Neben-Domains

Nebendomains kannst du so viele haben, wie du möchtest. Eine Nebendomain leitet direkt auf deine Hauptdomain weiter. Hier ein Beispiel:

Meine Hauptdomain lautet anitaschwarz.com. Als Nebendomain habe ich anitaschwarz.at reserviert. Wenn du nach dieser Domain suchst, wirst du direkt auf meine Hauptdomain, also anitaschwarz.com, weitergeleitet.

Natürlich ist jede Nebendomain auch mit Kosten verbunden. Wobei im Vertrag PrivatPlus von All Inkl bereits 5 Domains inkludiert sind und im Premium-Paket sogar 10 Domains, die du entweder als Haupt- oder Nebendomain verwenden kannst.

Für eine Nebendomain brauchst du übrigens keinen Speicherplatz, also kein Hosting. Eine Domain mit der Endung .com, .de oder .at kostet dich pro Jahr üblicherweise zwischen 10 und 20 €.

Hier ein paar Tipps zur Wahl deiner Domain:

» Prüfe die Verfügbarkeit deiner Wunschdomain

Das kannst du zum Beispiel über Checkdomain machen. Ich empfehle dir, diesen Anbieter nur zu nutzen, um Domains auf ihre Verfügbarkeit zu testen. Den Kauf deiner Domain schließt du am besten immer bei dem Anbieter, ab, bei dem der Speicherplatz für deine Website liegt. Aber dazu mehr im Schritt 2.

Teste deine Wunschdomain am besten mit und ohne Bindestrich(en), wenn du deinen Namen oder einen Markennamen aus mehreren Worten verwendest.

In meinem Fall suche ich nach „anitaschwarz“ und „anita-schwarz“. Bei Checkdomain brauchst du hier noch keine Endung einzugeben. Dir werden alle verfügbaren Möglichkeiten aufgelistet.

Domain-Verfübarkeit bei Checkdomain prüfen

» Entscheide dich für eine Hauptdomain

Ich empfehle dir, keine ausgefallenen Endungen, wie .business, .ceo, .kaufen usw. zu wählen. Sondern die üblichen, wie .com, .de (wenn du in Deutschland wohnst), .at (wenn du in Österreich wohnst) oder .ch (wenn du in der Schweiz wohnst).

  • Die Endungen .de, .at oder .ch sind empfehlenswert, wenn du regional unterwegs bist und vor allem Kund:innen aus dem eigenen Land anziehen möchtest.

  • Die Endung .com ist empfehlenswert, wenn du über die Landesgrenze hinaus Menschen erreichen oder sogar international bekannt werden willst.

  • Andere Domain-Endungen, wie .business, .ceo, .kaufen, … empfehle ich nicht, weil diese noch nicht angekommen sind und teilweise auch weniger Vertrauen erwecken, wie die üblichen Endungen. Außerdem ist für viele nicht klar, dass es sich bei z.B. anitaschwarz.design um eine Internet-Adresse handelt. Bei anitaschwarz.com oder anitaschwarz.at hingegen ist es ganz klar, weil wir das so gewohnt sind. Da braucht es mittlerweile auch kein „www“ mehr davor.

» Mit oder ohne Bindestrich?

Wenn du z.B. einen langen Namen oder einen Wortlaut mit langen Wörtern verwendest, empfehle ich dir, deinen Namen mit Bindestrichen zu trennen. Das macht deine Internet-Adresse leichter lesbar. Im Optimalfall reservierst du dir auch die jeweils andere Version mit bzw. ohne Bindestrich(e), wenn diese noch verfügbaren sind. Diese kannst du dann auf deine Hauptdomain weiterleiten.

Schritt 2: Entscheide dich für einen Hosting-Anbieter

Du kannst dich aus einer großen Auswahl an Hosting-Anbietern entscheiden. Meine beiden Empfehlungen für dich sind All Inkl* und Raidboxes*. Die beiden unterscheiden sich vor allem durch den Preis und ihre Geschwindigkeit. All Inkl* ist günstiger, aber lädt deine Website nicht ganz so schnell, wie Raidboxes. Raidboxes hingegen ist teurer, aber bekannt für richtig schnelle Ladezeiten.

All Inkl*

➕ günstig

➕ guter Kundensupport

➖ langsamere Ladezeiten

➖ altmodische Benutzeroberfläche

Bei All Inkl musst du WordPress noch selbst installieren. Das will ich hier nicht als Nachteil auflisten, weil es mit wenigen Klicks erledigt ist. Eine Anleitung folgt bald.

Raidboxes*

➕ auf WordPress spezialisiert

➕ bekannt für schnelle Ladezeiten

➕ guter Kundensupport

➕ übersichtliche Benutzeroberfläche

➖ teurer

Ich selbst nutze übrigens All Inkl*. Die Ladezeit meiner Website ist zwar nicht die 100 % perfekt, aber auf jeden Fall in Ordnung. Mach dir auf meiner Website gerne selbst ein Bild davon. Die Ladezeit kannst du bei WordPress auch noch über andere Faktoren beeinflussen.

Neben dem Hosting können auch noch weitere Kosten auf dich zukommen:
Eigene WordPress Website erstellen: Diese Kosten erwarten dich.

Schritt 3: Domain einrichten

Nachdem du einen Hosting-Vertrag abgeschlossen hast und deine Domain registriert wurde (das dauert etwa 1 bis 3 Tage) solltest du deine Domain einrichten. Das heißt:

  • WordPress installieren

Wenn du Raidboxes* verwendest, ist WordPress bereits vorinstalliert. Bei All Inkl geht das über wenige Klicks. Eine Anleitung dazu folgt bald.

  • evtl. Nebendomains mit der Hauptdomain verbinden

Hier findest du eine Anleitung, wie du eine Domain zu deiner Hauptdomain weiterleitest. Diesen Schritt kannst du auch später noch nachholen.

Schritt 4: Erster Login bei WordPress

Nachdem du deine Domain eingerichtet hast, kannst du dich bei WordPress einloggen. Das machst du, in dem du in die Browser-Zeile deine Domain eingibst und die Endung „/wp-admin“ dran hängst. Also zum Beispiel: „deinedomain.com/wp-admin“

Jetzt solltest du, direkt dein Passwort ändern.
Dazu klickst du in der linken Spalte auf „Benutzer“ und klickst unter deinem Benutzernamen auf „Bearbeiten“. Auf der Seite, die sich jetzt öffnet scrollst du nach unten und dort findest du den Button „Neues Passwort erstellen“. Wenn du ein neues Passwort erstellt hast, scrollst du weiter nach unten und klickst auf „Profil aktualisieren“.

In diesem Bereich kannst du auch weitere Einstellungen zu deinem Benutzer ändern, zum Beispiel deinen öffentlichen Namen, den du später bei Blogbeiträgen anzeigen lassen kannst.

Außerdem empfehle ich dir, folgende Einstellung vorzunehmen:

  1. Klicke in der linken Spalte auf „Einstellungen“ und weiter auf „Lesen“.
  2. Wähle „statische Seite“ aus und hinterlege bei Homepage deine Startseite. Eventuell musst du dazu erst noch eine Seite erstellen (siehe Schritt 7). Das hat den Zweck, dass auf deiner Startseite nicht deine letzten Beiträge angezeigt werden, wie du es vielleicht von manchen Blogs kennst. Sondern eine Seite, die du selbst definierst.
  3. Scrolle weiter nach unten und aktiviere das Häkchen bei „Suchmaschinen davon abhalten, diese Seite zu indexieren“. Dieses Häkchen verhindert, dass deine Website jetzt bereits in den Suchergebnissen von Google & Co angezeigt wird. Vor der Veröffentlichung deiner Website solltest du dieses Häkchen unbedingt wieder entfernen!
Wordpress-Einstellungen im Reiter "Lesen"

Schritt 5: Theme installieren

Ein Theme ist für das Design deiner Website verantwortlich. Wenn du deine Website mit einem Pagebuilder, wie Elementor (Pro)*, Divi oder Thrive Architect erstellst, dann ist die Wahl ganz einfach:

  • Wenn du Elementor (Pro)* verwendest, dann wähle das Theme „Hello Elementor“ aus.

  • Wenn du Divi verwendest, dann erhältst du beim Kauf das Divi-Theme, welches du installieren kannst.

  • Wenn du Thrive Architect verwendest, dann erhältst du beim Kauf den Thrive Theme Builder, den du installieren kannst.

Meine Empfehlung für, wenn du einen Pagebuilder verwenden willst, ist definitiv Elementor Pro*. Dieser Pagebuilder ist intuitiv zu bedienen, verbessert seine Funktionen regelmäßig und bietet dir hervorragende Möglichkeiten, um deine Website individuell anzupassen.

Die Frage, ob und wozu du einen Pagebuilder für deine Website verwenden solltest, werde ich noch in einem eigenen Beitrag beantworten.

Es gibt auch die Möglichkeit, deine Website ohne Pagebuilder zu erstellen. Und dazu bietet dir WordPress eine große Auswahl von Themes. Hier sind 3 empfehlenswerte Themes, mit denen du deine Website ohne Pagebuilder erstellen und anpassen kannst:

  • Astra Theme
  • Kadence Theme
  • Neve Theme

Häufig ist es sinnvoll, ein kostenpflichtiges Theme bzw. die kostenpflichtige Version eines Themes zu verwenden, da diese mehr Möglichkeiten bieten.

Tipp:

Sieh dir Websites an, die dir gefallen und finde mit Theme Detect heraus, welches Theme eine Website verwendet.

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Schritt 6: Plugins installieren

Nachdem du dich für ein Theme entschieden hast, solltest du noch einige Plugins installieren. Plugins sind Erweiterungen für deine WordPress Website. Installiere nur die, die wirklich notwendig sind. Denn jedes Plugin nimmt Einfluss auf die Ladezeit deiner Website. Manche mehr, manche weniger.

Meine Empfehlungen für dich:

  • Updraft Plus
    Mit diesem Plugin kannst du deine Website sichern. Die kostenlose Version reicht üblicherweise bereits aus. Damit kannst du deine Sicherungen nämlich auch direkt in deine Dropbox oder zu Google Drive übertragen. Hier findest du eine Anleitung, wie du Updraft Plus richtig einrichtest.

  • WP 2FA – Two-factor authentication for WordPress
    Richte mit diesem Plugin eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für den Login-Bereich deiner Website ein. So machst du deine Website ein ganzes Stück sicherer.

  • OMGF | GDPR/DSVGO Compliant, Faster Google Fonts. Easy
    Dieses Plugin lädt und speichert Google-Fonts lokal auf deinem Server ab. Das ist wichtig, weil ansonsten bei jedem Aufruf deiner Website, die Schriften von Google geladen und dabei Daten deiner Besucher:innen an Google übertragen werden würden. In den letzten Jahren wurden deswegen bereits viele Website-Besitzer:innen abgemahnt.

Schritt 7: Erstelle deine Unterseiten

Überlege dir, welche einzelne Seiten du auf deiner Website brauchst. Häufig sieht diese Seitenstruktur folgendermaßen aus:

  • Startseite
  • Über mich
  • Angebot
    • (Angebot 1)
    • (Angebot 2)
    • (Angebot 3)
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz

Wenn du im Dashboard von WordPress links auf „Seiten“ klickst, kannst du oben über den Button „Erstellen“ eine neue Seite erstellen.

neue WordPress-Seite erstellen

Im Fenster, das anschließend erscheint, kannst du hier deinen Seitentitel, also zum Beispiel „Über mich“ eingeben. Je nachdem, ob du dich für oder gegen einen Pagebuilder entschieden hast, kannst du deine Unterseite jetzt mit diesem oder den WordPress eigenen Gutenberg-Editor mit deinen Inhalten befüllen und gestalten.

Titel für deine neue Unterseite vergeben

Erstelle so viele Unterseiten, wie du benötigst. Vergiss dabei nicht auf das Impressum und die Datenschutzerklärung.

Fazit:

So schwierig, wie oft behauptet wird, ist die Einrichtung von WordPress nicht. Am zeitaufwendigsten sind die Entscheidungen, die du treffen musst. Erst für eine Domain, einen Hosting-Anbieter, ein Theme, einen Pagebuilder und dann auch noch die Plugins.

Damit du nichts vergisst, habe ich hier noch eine Checkliste zur Einrichtung von WordPress für dich. Diese kannst du dir einfach kostenlos herunterladen – ohne Anmeldung.

Wenn du Fragen zu diesen 7 Schritten hast, schreib diese gerne in die Kommentare direkt unter diesem Beitrag.

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Hi, ich bin Anita.

Webdesignerin & Websitetrainerin für Frauen, die Veränderung auf dieser Welt bewirken wollen. 

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